Schlafstörungen


Waren Sie letzte Nacht auch wieder einmal schlaflos und habe aus dem Fenster gestarrt oder ein dickes Buch zur Hand genommen, die Küche geputzt oder verzweifelt versucht, wieder ins Traumland hinüber zu schweben? Wenn ja, lesen Sie den Artikel weiter – wenn nein, freuen Sie sich über Ihren gesunden Schlaf!

Mehr als 30 % der Bevölkerung der westlichen Industrieländer leiden an Schlafstörungen. Aufgrund der hohen Anzahl der Menschen, die Probleme beim Ein- oder Durchschlafen haben, spricht man deshalb schon von der Volkskrankheit Schlafstörung.

Leider gibt es nicht nur die “eine” Schlafstörung, sondern die Bezeichnung Schlafstörung ist nur der Oberbegriff: Es gibt ca. 80 Arten von Schlafstörungen. Kaum zu glauben, will man meinen , ist aber leider so. Man unterteilt sie erst einmal in zwei Gruppen: Die Einschlafstörung und die Durchschlafstörung. Von der Einschlafstörung wird gesprochen, wenn man regelmäßig länger als 30 Minuten bis zum Einschlafen braucht. Die Durchschlafstörung macht sich bemerkbar, wenn man nach weniger als 6 Stunden Schlaf vorzeitig erwacht de.wikipedia.org. Und das ganze muss dann mindestens 3 mal in der Woche geschehen. Wenn Sie sich hier wieder finden, gehören sie wohl oder übel mit in den Clan der Schlafgestörten.

Wenn aber so viele Menschen nicht oder nur schlecht schlafen können, stellt man sich doch die Frage, warum man überhaupt schläft ( oder es wenigstens versucht ). Unser Körper braucht die Ruhephasen, damit er sich regenerieren kann. Das Immunsystem wird während des Schlafens gestärkt, Herztätigkeit und die Atmung verlangsamen sich, der Muskeltonus ist vermindert und somit sinkt dann auch der Blutdruck. Kurzum: Schlaf ist ein elementarer Bestandteil unseres Daseins. Wer nicht schläft, wird krank, unausgeglichen, unausstehlich und kann sich nur noch sehr schlecht konzentrieren. ( Schon mal von der Foltermethode des Schlafentzugs gehört )?

Wenn Sie unter einer Schlafstörung leiden, sollten Sie auf jeden Fall der Sache auf den Grund gehen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den seligen Schlaf wieder zurück bringen soweit. Manchmal dauert es allerdings auch etwas länger, bis sich wieder ein normaler Schlafrhythmus einstellt. Dabei muss beachtet werden, dass die individuelle Schlafzeit sehr unterschiedlich ausfallen kann. Der eine braucht nur 5 Stunden Schlaf und fühlt sich ausgeschlafen, der andere braucht 10 Stunden um fit für den Tag zu sein. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, wenn man nach 6 Stunden frisch und fröhlich erwacht und sich ausgeschlafen und gut fühlt.

Schauen wir uns nun einmal die unterschiedlichen “Störer der Schlafruhe” an:

Wahrscheinlich wissen Sie am Besten, woher das nächtliche Erwachen kommt. Falls nicht – gehen Sie auf Ursachenforschung. Oft ist es z. Bsp. auch nur eine banale Erkältung ( verstopfte Nase ), die einen wachhält. Aber auch den Tagesschlaf rechnen viele Menschen nicht mit an. Denn wer tagsüber schläft, braucht natürlich in der Nacht weniger Schlaf https://de.wikipedia.org/wiki/Atherosklerose. Auch ältere Menschen brauchen meist viel weniger Schlaf, ausserdem machen sie häufig ein Mittagsschläfchen. Und so beginnt ein Teufelskreis: In der Nacht schläft man schlecht und wenig, weil man tagsüber ein Nickerchen gemacht hat. Und das Nickerchen “muss” man ja machen, weil man in der letzten Nacht ja soooo wenig geschlafen hat….

Kommen wir nun zu der Medikamentösen Therapie. Generell gilt für Schlafmittel: Nur kurzzeitig und nur so viel, wie wirklich nötig ist, anwenden. Gewöhnt man sich erstmal an die bunten Pillchen, geht es bald gar nicht mehr ohne Tabletten.

Es gibt die chemischen Wirkstoffe, die wirklich nur kurzzeitig angewendet werden sollten, rezeptfrei in Ihrer Apotheke: – Diphenhydramin oder Doxylaminsuccinat Der Wirkstoff Diphenhydramin wirkt sehr gut bei Einschlafstörungen, wogegen Doxylaminsuccinat aufgrund der längeren Wirkdauer eher als Durchschlafmittel verwendet wird.

Übrigens: Wer eine Lärmquelle in der Nähe hat, die nicht ausgeschaltet werden kann ( schnarchender Ehemann, viel befahrene Strasse, laute Nachbarn, bellende Hunde…) sollte niemals auf Ohrstöpsel verzichten!

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