Gesundheitstipps für einen Urlaub in heißen Regionen


Dauerregen, Herbststürme und saisonale Verstimmungen vermiesen vielen Deutschen die goldene Jahreszeit, zudem kündigen Meteorologen einen Sibirienwinter an, Freude will da selbst in geheizten Wohnungen nicht aufkommen. Warum also nicht einen Kurztrip in wärmere Gefilde unternehmen? Derzeit locken besonders die Karibik, Mittel- und Südamerika, Dubai und Ägypten mit Temperaturen um die 30 Grad. Damit der Wohlfühlaufenthalt jedoch nicht im Krankenhaus endet, sollten Urlauber einige Ratschläge beherzigen.

Besonders die Hitze in tropischen Ländern stellt für den Mitteleuropäer ein großes Problem dar. Daher gilt: Urlauber sollten sich langsam an die hohen Temperaturen gewöhnen, sportliche Aktivitäten sind tabu, zudem sollten Deutsche viel trinken und stets luftige und weite Kleidung sowie eine luftdurchlässige Kopfbedeckung tragen de.wikipedia.org. Zudem sollten möglichst oft schattige Plätze aufgesucht werden, pralle Mittagssonne sowie Flüssigkeitsmangel ist hingegen eine gefährliche Kombination, es droht der Hitzekollaps.

Die Blutgefäße erweitern sich, es kommt zum Kreislaufversagen. Wer jetzt rote, heiße Haut, Fieber, starke Kopfschmerzen oder Übelkeit an sich bemerkt, sollte schleunigst einen Arzt aufsuchen. Auch Sonnenschutz ist Pflicht, doch auch dieser schützt nicht immer vor einem Sonnenbrand. In leichteren Fällen helfen After-Sun-Lotionen, feuchte Umschläge, viel Wasser sowie Aufgüsse aus schwarzem Tee. Bei schweren Verbrennungen empfehlen Hautärzte Kortison-Gel sowie die Einnahme von Acetylsalicylsäure.

Aber auch, wer sich vor der Hitze schützt, kann in tropischen Ländern krank werden. Häufigste Ursache für Magen-Darm-Beschwerden sind verdorbene Lebensmittel wie Fisch oder Meeresfrüchte oder unsauberes Trinkwasser. Urlauber sollten daher nur verschlossene Getränke, geschältes Obst und gekochte Gerichte konsumieren. Auch Eiswürfel sind tabu, zudem sind eisgekühlte Getränke ohnehin eine zu starke Belastung für den Körper, warme Tees sind hier die bessere Wahl.

Damit Mücken und Parasiten keine lebensbedrohlichen Krankheiten übertragen können, sollten lange Hosen, lange Ärmel und geschlossene Schuhe ausgewählt werden, Fliegengitter und Netze bieten weiteren Schutz. Zusätzlich empfehlen sich Prophylaxe-Maßnahmen wie die Einnahme von Malaria-Tabletten. Bereits vor dem Urlaub bieten der Hausarzt sowie das Tropeninstitut wichtige Hinweise für nötige Impfungen sowie eine gut zusammengestellte Reiseapotheke an. Neben Insektenschutzmitteln, Medikamenten gegen Reiseübelkeit gehören auch Desinfektionssprays, Schmerzmittel und Antihistaminika hinein.

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